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Kommentare

Anonymous

Das war schon immer der Fehler von Opera, dass man den Browser nie erweitern konnte. Eingeführt hat Opera ja so einiges: Es war der erste moderne (ok, kommt drauf an, wie man „modern“ definiert) Browser mit tabbed browsing, hatte als Erstes Full Page Zoom und Mouse Gestures (und vielleicht noch ein paar Dinge mehr). Der Grund, warum Nerds sich trotzdem nicht für Opera interessiert haben, ist wahrscheinlich der, dass Opera nie so erweiterbar war wie Firefox. Ich bin mir sicher: Sonst hätte Opera jetzt so eine Vormachstellung.

http://geektechnica.com/2009/06/8-browser-innovations-started-by-opera/

Robert Gerlach

Absolut. Unter Windows war Opera mein Hauptbrowser. Schnell, kommt gut mit sehr vielen offenen Tabs zurecht und hat Tonnen an innovativen Funktionen. Ich fands immer putzig, wenn andere Browser unter Jubel neue Funktionen bekamen, die Opera schon seit Jahren hatte (Speed Dial, Addressbar-Suche, Pagezoom, …).

Aber Opera kann noch so viele Funktionen effizient und als erstes einbauen, es werden nie genug sein um alle User zufriedenzustellen. Gleichzeitig ist der Browser für „Normaluser“ zu komplex und bindet sich nicht gut genug ins System ein, zumindest unter Mac und Linux. Anders kann ich mir den geringen Marktanteil jedenfalls nicht erklären.

Opera sollte sich auf einen schlanken Kern konzentrieren (gute Systemintegration, automatische Updates), ein gutes Plugin-System bauen und alle nicht-essentiellen Funktionen auslagern und als 1st Party Plugins anbieten. Fragt sich nur, ob es dafür nicht schon zu spät ist, denn alle anderen Browser machen ja das gleiche.