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Kommentare

Anonymous

Du als Mac-User liest wahrscheinlich nicht Fefes Blog, aber der Link hier könnte interessant sein :D
http://blog.fefe.de/?ts=b5273ad7

Rob

„Du als Mac-User“, pf :D

Jobs dreht Apple in seinem Brief natürlich in ein möglichst positives Licht. H.264 ist zwar „offen“, kostet aber Lizenzgebühren. Er sagt, bestehende Flash-Apps müssen umgeschrieben werden, um mit Fingern statt Maus bedient werden zu können. Genauso müssen aber auch bestehende JS-Apps dementsprechend angepasst werden. Sein Vorschlag bei der Gelegenheit ein Flash-App gleich „einfach“ zu JS/HTML5 zu konvertieren ist albern.

Aber er erklärt imho gut Apples Gründe, Flash nicht ins iPhone OS zu lassen. Flash ist buggy und langsam und Adobe hat es bis jetzt nicht geschafft, eine performante Version für mobile Geräte rauszubringen (geschweige denn für Mac OS X). Zwischenschichten zw. den iPhone-APIs und der Anwendung sind gut für Cross-Plattform-Anwendungen, aber genau diese mag Apple nicht, weil sie dadurch Kontrolle über die Entwicklung der Plattform abgeben. Klingt für mich sehr plausibel. Ob ich das nun gut oder schlecht finde, wird sich herausstellen, wenn/falls es in einem Jahr Tonnen an geilen Flash-Apps für Android und WebOS gibt :)

Fefes Kommentar bildet mir die Situation da zu einseitig ab. Zumal er unbegründet annimmt, Apple würde Drittanbietern künstlich verschlechterte APIs anbieten. Wahrscheinlicher finde ich (unbegründet :>), dass hardwareunterstütztes Abspielen von Videos doch nicht so einfach ist wie „ein API aufzurufen, und da einen Sack H.264-Daten reinzureichen“. Die Performance-Unterschiede zwischen QuickTime X und der Flash-Beta rühren wohl eher daher, dass QuickTime X recht ausgereift und optimiert ist, während Adobe die Hardwareunterstützung für Flash grad erst eingebaut hat um möglichst schnell was vorzeigen zu können.

Anonymous

Ich verfolge zwar deine Seite und Fefes Blog schon seit geraumer Zeit, allerdings kann ich euch nicht 100%ig in euren Programmier-Fähigkeiten einschätzen.

Hast du dich schonmal mit so einer API (oder etwas Ähnlichem) auseinandergesetzt, der man einen „Sack H.264-Daten“ reinreicht? Bei Fefe könnte ich mir allerdings sehr gut vorstellen, dass er so was in der Richtung schonmal gemacht hat (aber wenn dem nicht so ist, würde mich das auch nicht wundern).

„Fefes Kommentar bildet mir die Situation da zu einseitig ab.“ Dir als Mac-User ist das ganz sicher zu einseitig. :D

Rob

Nö, ich hab keine Ahnung von Mac-Video-Programmierung (daher auch das „unbegründet“ vor meiner Vermutung).

„Dir als Mac-User ist das ganz sicher zu einseitig. :D“ Nicht jeder Mac-User ist gleich ein Apple-Fanboy. Ich mag Fanboys genausowenig wie Anti-Fanboys/Hater :>

Anonymous

Das ist eine sehr kluge Einstellung (wenn auch total langweilig). Ich selbst wüsste garnicht, wo ich da stehe. Apple-Fanboys, die Produkte einfach nur kaufen, weil es von Apple ist, kann ich genauso wenig ausstehen wie Fanboys allgemein. Allerdings ertapp ich mich auch immer wieder dabei, dass wenn jemand, den ich seit kurzer Zeit kenne, auf einmal ein Apple-Produkt zückt, der von mir einen fetten Minuspunkt bekommt (das sind ne ganz schöne Menge).

Zu der Video-Programmierung: Ich hätte schon fast geantwortet, dass ich mir das in etwa so schwer vorstelle, wie einen Audio-Codec zu implementieren (hab von FLAC die example.c mal überflogen), nur eben noch ein paar Ecken komplizierter. Sowas würde ich nie selber schaffen, aber für alle, die schonmal was in die Richtung gemacht haben, ist das sicherlich ein Klacks.
Naja, die Antwort wär ziemlich falsch gewesen, aber Fefe hat mal wieder ein Update (ich Fefe-Fanboy): http://blog.fefe.de/?ts=b5230599

Ja, stimmt, das „unbegründet“ hab ich leider falsch interpretiert. ;)